Ihre Netflix-Mitgliedschaft wird annulliert.

Dies ist ja mal eine schlechte Nachricht. Vor allem dann, wenn Sie nicht von Netflix selbst kommt, sondern vom Absender

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Aber egal, ob nun Netflix oder Zungerflix: Hauptsache, ein “flix” ist vorhanden….

Blöd ist es dann aber, wenn Netfllix nicht mal meinen Namen oder meine Kundennummer kennt. Denn die betrübliche Mail beginnt so:

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Das man in einem Betreff kein Satzzeichen verwendet und schon im ersten Satz Rechtschreibfehler enthalten sind – geschenkt. Deutsch ist nun mal für einen russischen Spammer Schwerstarbeit. Aber schauen wir uns mal weiter in der Mail um:

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Nun schon gleich der dritte Fehler: nicht mal die angeblich eigene Internetadresse konnte der gierige Spammer richtig schreiben. Vom Rest des Textes mal ganz abgesehen. Der falsch geschriebene Link verweist dann auf einen russischen Provider, der die Seite nach einem kurzen Hinweis gesperrt hat (was nicht selbstverständlich ist).

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Übersetzt bedeutet das: wenn ich auf die Betrügermasche hereingefallen bin, versucht ihr, schnellstmöglich meine Karte zu belasten und ich sollte dann dringendst mein Kreditkartenunternehmen kontaktieren, um die Karte zu sperren. Aber meist ist es dann schon zu spät.

Und übrigens Ihr Spinner (auch gerne als Betrüger, Spammer und Idioten bezeichnet): ich bin kein Kunde von Netflix. Womit auch in Russland nicht mit einem Geldsegen von mir zu rechnen wäre…